Die Geschichte von Bingo

Die Geschichte von Bingo – ein kostenloses Spiel um Geld

Es zeigt sich, das Bingo viel mit dem weltbeliebten Spiel unter dem Namen Lotto gemeinsam hat. Es entstand aus der Initiative der Stadtverwaltung einer kleinen italienischen Stadt zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Die erste Lotterie „Lo Giuoco del Lotto d’Italia“, die am Sonntag-Nachmittag stattfand, lockte viele Bewohner an, die auf den großen Gewinn hofften. Später gewann die Lotterie Prestige in den Salons der reichsten Italiener. Die Idee importierten Franzosen, Briten und deutsche Aristokraten recht schnell in ihr eigenes Land. Lotto wird heute als weit verbreitetes Spiel angesehen, vor einigen Jahrhunderten war es jedoch eine Rarität, die nur für Eliten zugänglich war. Die Amerikaner haben deren Regeln etwas verändert. Sie beschleunigten die Partie deutlich und schufen das heute bekannte Bingo. Eine lokale Legende erzählt davon, dass die Bezeichnung Bingo vom Wort „beano“ abstammt, was Bohne bedeutet. Das Gemüse wurde einst dazu verwendet die gelosten Ziffern auf den Coupons zu verdecken. Ein wichtiges Utensil während des Spiels war auch die Zigarrenschachtel, aus der einzelne Ziffern loste.
Nachfolgend führen wir eine Liste der größten Lotterie-Gewinne auf (die Daten basieren auf einem BBC-Bericht):

  • Erster Platz – 656 Mio. $ – 2012
  • Zweiter Platz – 648 Mio. $ – 2013
  • Dritter Platz – 590,5 Mio. $ – 2013
  • Vierter Platz – 587,5 Mio. $ – 2012
  • Fünfter Platz – 564,1 Mio. $ – 2015

bingo b

Amerika drehte durch!

https://www.gamedesire.com/de/game/bingo
… in Bezug auf Bingo natürlich. Der Beginn der Bingo-Manie fand in den Vorstädten New Yorks statt, in denen sich die Bewohner nach ihrer schweren Arbeit abends trafen und sich häufig bei hochprozentigen Trünken der Unterhaltung hingaben. Eine davon war das Spiel Beano, das auf dem Bedecken der zuvor gelosten Zahlen mit Bohnen basierte. Das Spiel wurde schnell zur größten Attraktion auf Festivals und Jahrmärkten in Atlanta im Staate Georgia. An fast allen Ständen konnte man Beano-Spielbretter erwerben und sein Glück versuchen. Diese Form des Zeitvertreibs weckte unter den Teilnehmer der jeweiligen Losungen große Emotionen. Angeblich sollte eine Frau getragen von der Euphorie des Sieges „BINGO!“ gerufen haben anstelle von „Beano“. Der Name gefiel den Anwesenden ungemein und wurde schnell in der lokalen Gemeinschaft aufgegriffen. Die oben beschriebene Frau (es besteht auch die Theorie, dass dies ein Mann war) war eine enge Freundin des Spielzeugherstellers Ed Lowe. Der Geschäftsmann betrachtete beim Schlendern durch eine der städtischen Begegnungen den zu diesem Zeitpunkt noch das Beano-Spiel spielenden Personen und erblickte in diesem Spiel nicht nur eine gute Unterhaltungsmethode, aber ebenso eine wahre Goldader. Unterm Strich lag er mit seiner Behauptung auch kein Stück falsch, die Bewerbung von Bingo brachte ihm einen ansehnlichen Gewinn an amerikanischen Dollars.
Nach einigen Jahren begann Ed Lowe massenweise Bingo-Sets zu verkaufen. Das scheinbar kostenlose Bingo-Spiel brachte dem Unternehmer gewaltige Gewinne. Mit der Zeit stellte er sogar einen Mathematik-Professoren ein, damit dieser seine neuen Karten-Muster und die Ziffernkombinationen erarbeitet. Gerüchten nach sollte der Wissenschaftler nach getaner Arbeit – der Erstellung von über sechstausend Karten und Kombinationen – mit psychischen Problemen herumschlagen.